Mehr als 36 Jahre nach dem Mauerfall liegt eine unbequeme Wahrheit offen auf dem Tisch: In den Spitzenpositionen des deutschen Journalismus sind Ostdeutsche bis heute praktisch unsichtbar. Nur eine einzige ostdeutsche Intendantin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, verschwindend geringe Anteile ostdeutscher Chefredakteure bei überregionalen Leitmedien, kaum ostdeutsche Stimmen in den Feuilletons und Kommentarspalten der Republik – und das, obwohl jeder fünfte Deutsche aus dem Osten stammt. Wie konnte es dazu kommen? Und was sagt dieser Befund über den Zustand der deutschen Medienlandschaft insgesamt aus?
Journalismus
Die unsichtbare Mauer: Warum Ostdeutsche in den Chefetagen der Medien fehlen
Jeder fünfte Deutsche kommt aus dem Osten, doch in den Chefetagen der Medien sind Ostdeutsche nahezu unsichtbar. Eine Analyse über Netzwerke und Konzernmacht.
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Chefetagen von ZEIT & Co: Kein Ossi weit und breit.
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